Ich bin sehr stolz auf den funktionierenden Terminkalender in unserer Praxis. Wir achten darauf, dass die Wartezeiten für Patienten mit Termin im Schnitt höchstens 15 Minuten dauern, an
"drubbeligen" Tagen höchstens eine halbe Stunde. Wer ohne Termin kommt, muss warten, bis wir ihn zwischenschieben (dafür gibt es Pufferzeiten). Natürlich kümmern wir uns sofort um Notfälle oder
schwer erkrankte Patienten.
Ich lese gerade in Foren immer wieder, dass Leute bis zu 2 Stunden in Wartezimmern herumsitzen. Ich halte das für eine Zumutung! Gerade in Facharztpraxen, die wenige Notfälle zu behandeln
haben, muss das nicht sein. Wenn ich wegen eines Notfalls die Praxis verlassen muss, informiere ich die Patienten im Wartezimmer, wie lange ich wahrscheinlich weg sein werde. Sie können dann
überlegen, ob sie warten wollen oder noch einmal wiederkommen. An nomalen Tagen kann man auch in einer großen Praxis wie der unseren seine Termine gut einhalten, wenn man sich darum bemüht. Weiß
der Himmel, wie solche irrwitzigen Wartezeiten zu Stande kommen.
Ich habe Respekt vor jedermanns Zeit, aber ich wünsche mir, dass man auch mit meiner Zeit sorgsam umgeht. Dass ich an einem Montagmorgen hier blogge, liegt schlicht daran, dass ein
Patient einfach nicht erschienen ist, obgleich wir eine aufwändige Untersuchung geplant hatten: Lungenfunktion, Gesundheitsscheck, DMP Asthma. In der dafür eingeplanten Zeit
konnte ich zwar zwei Patienten zwischendurch sehen, aber nun heißt es 10 Minuten "Däumchen drehen". Natürlich kann ich bloggen, Kaffee trinken, Schreibtisch aufräumen... Aber lieber würde ich das
tun, wofür ich heute in die Praxis gekommen bin! Solche langen Termine nämlich sind rar, und diesen hätte gerne jemand anders gehabt, der sich nun gedulden muss.
Darum, liebe Patienten: Wenn Sie einen Termin haben, den Sie doch nicht wahrnehmen können, sagen Sie ihn bitte ab! Andere freuen sich ,wenn sie ihn übernehmen können, und wir können weiterhin gut
planen. Wäre doch schade, wenn auch wir anfängen, unser Wartezimmer vollzu"stopfen" vor lauter Angst, plötzlich Däumchen drehen zu müssen.
ich bin nun seit mehr als 9 jahren mutter von drei kindern und bin meiner kinder fast schon ein besserer arzt wie der Arzt (hört sich viellecht verrückt an ist aber so) ich benutze ihn nur noch für die rezepte...die ichja nicht einfach so bekomme.....
traurig aber war!
Ich bin sicher, dass man für relativ gesunde Kinder auch nur höchst selten einen Arzt braucht; jedenfalls nicht für Erkältungen! Aber für Impfungen, Harnwegsinfekte und eitrige Mandelentzündungen zum Beispiel.