Mittlweiweile legt der kleine Schelm ganze Altenheime, Schulen und Betriebe flach. Da der Erreger ein Virus ist, kann man ihn leider nicht mit Antibiotika o. Ä. bekämpfen... Der Körper muss alleine mit ihm fertig werden. Bis er das schafft, leiden die betroffenen unter heftigem Erbrechen, Durchfall und (oft) Fieber. Eine extrem sorgfältige Hygiene schützt nicht nur die Familie der Erkrankten, sondern uns alle: Da das Norovirus bis zu 2 Wochen z. B. auf Türgriffen überleben kann, sollte man sich die Bratwurst in der Stadt oder das Brötchen fürs Kleinkind lieber sparen! Kann man sich die Hände vor dem Essen nicht waschen, schaufelt man sich die Viren, die an den eigenne Händen kleben, im Übermaß in den Mund.
Hier ein paar Hygiene- Tipps:
Erkrankte Personen sollten in der akuten Erkrankungsphase Bettruhe einhalten und den Kontakt mit anderen Personen einschränken.
Speisen sollten gut durchgegart sein
In der häuslichen Pflege ist nach dem Toilettengang und vor der Zubereitung von Speisen gründliches Händewaschen mit anschließender Desinfektion erforderlich.
Bei Kontakt mit Stuhl oder Erbrochenem sollen zusätzlich Einweghandschuhe getragen werden.
Bei Kontakt mit Erbrochenem akut erkrankter Personen soll durch Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Einatmen von Tröpfchen vermieden werden.
Mit Stuhl oder Erbrochenem beschmutzte Wäsche ist im Kochwaschgang bei 95° C zu waschen.
Desinfektion der Räumlichkeiten, Türklinken und anderen handläufigen Oberflächen.
Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie gesund bleiben!
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