Montag, 4. februar 2008
Ich liebe meinen Beruf. Aber in der 5. Jahreszeit ist es gar nicht so leicht, die Pappnase aufzusetzen, wenn einen die Patienten dabei beobachten können. Alles, was für andere selbstverständlich
ist: Lachen, Flirten, Tanzen und Trinken, möchte ich natürlich auch! Aber wie sich zum Narren machen, wenn man in der Kleinstadt dabei immer wieder auf Patienten trifft? Mittlerweile kann ich
damit leben. Ich trinke Bier, ich verkleide mich nach Lust und Laune, ich tanze mit Widlfremden und passe nur auf, es nicht zu übertreiben.
Gut erinnere ich mich noch an meinen ersten "Kneipenkarneval", nachdem ich mich in der Kleinstadt niedergelassen hatte. Ich hatte eine Freundin gewonnen, die mich mit ihrer Truppe mitnahm. Mein Mann konnte mit Karneval nichts anfangen, also zog ich ohne ihn los. Wir hatten viel Spaß in der Clique, und hin und wieder tanzte ich mit dem Mann meiner Freundin. Da wir beide am nächsten Morgen arbeiten mussten (er ist Physiotherapeut, ich musste in die Praxis), gingen wir beide schon gegen eins. Schon am nächsten Tag gingen die Buschtrommeln: "Der Manfred hat mit einem unbekannten ´blonden Gift´ getanzt und ist dann mit ihr gemeinsam verschwunden!". Ich wir mächtig froh, dass meine Freundin von unser beider Unschuld überzeugt war, und sich vor Lachen ausschütten konnte über das heiße Gerücht.
Jetzt bin ich weder "blondes Gift" mehr, noch unbekannt, aber das macht es nicht besser. Es wird nun gern erzählt, was die Doktorin im Karneval so alles angestellt hat. Mindestens drei Viertel sind davon erfunden, aber ich nehme es mit Gleichmut. Schließlich erzählt man auch Geschichten über mich, wenn ich ganz brav bin... Also kann ich auch mal auf dem Tisch tanzen. In diesem Sinne: Helau und Alaaf!
Gut erinnere ich mich noch an meinen ersten "Kneipenkarneval", nachdem ich mich in der Kleinstadt niedergelassen hatte. Ich hatte eine Freundin gewonnen, die mich mit ihrer Truppe mitnahm. Mein Mann konnte mit Karneval nichts anfangen, also zog ich ohne ihn los. Wir hatten viel Spaß in der Clique, und hin und wieder tanzte ich mit dem Mann meiner Freundin. Da wir beide am nächsten Morgen arbeiten mussten (er ist Physiotherapeut, ich musste in die Praxis), gingen wir beide schon gegen eins. Schon am nächsten Tag gingen die Buschtrommeln: "Der Manfred hat mit einem unbekannten ´blonden Gift´ getanzt und ist dann mit ihr gemeinsam verschwunden!". Ich wir mächtig froh, dass meine Freundin von unser beider Unschuld überzeugt war, und sich vor Lachen ausschütten konnte über das heiße Gerücht.
Jetzt bin ich weder "blondes Gift" mehr, noch unbekannt, aber das macht es nicht besser. Es wird nun gern erzählt, was die Doktorin im Karneval so alles angestellt hat. Mindestens drei Viertel sind davon erfunden, aber ich nehme es mit Gleichmut. Schließlich erzählt man auch Geschichten über mich, wenn ich ganz brav bin... Also kann ich auch mal auf dem Tisch tanzen. In diesem Sinne: Helau und Alaaf!
von Dr. Frauke Höllering
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Gesundheit
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